New Originals Company

Nachhaltigkeit

Unsere Produkte sollen nicht nur gut schmecken - sie werden auch mit streng geprüften Zutaten und nach anerkannten Qualitätsstandards hergestellt. Daran arbeiten wir jeden Tag.
Soy beansDonau Soja

Unsere Sojabohnen

Sie sind die Grundlage für echt guten Tofu. Deshalb legen wir großen Wert auf ihre Herkunft – transparent und zertifiziert. In unseren Produktionen in der Slowakei, Deutschland und Rumänien verwenden wir ausschließlich Soja mit Donau-Soja- oder Europe-Soya-Zertifizierung, das definierte Kriterien in Bezug auf Herkunft, Rückverfolgbarkeit und Anbaumethoden erfüllt. Schritt für Schritt weiten wir dieses Engagement gruppenweit aus – mit dem Ziel: 100 % zertifizierte Sojabeschaffung für unseren Tofu.

Initiativen für mehr Nachhaltigkeit

Ein gemeinsamer Weg mit vielen Etappen

Als Unternehmensgruppe wachsen wir – und unsere Nachhaltigkeitsstrategie wächst mit.

Wir sind auf einem klaren Weg: Wir analysieren, messen, verbessern – mit dem Ziel, wirksame Lösungen gruppenweit zu etablieren.
Dabei würdigen wir die einzelnen Initiativen unserer Standorte – denn jeder Schritt zählt auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen, vernetzten Esskultur.

Tofu Aufstrich

Ein zweites Leben für Tofu in der Slowakei

In der Produktion zählt jedes Gramm – doch bei exakt definiertem Gewicht entstehen unweigerlich Stücke, die nicht der Norm entsprechen.

In der Slowakei geben wir diesen Stücken eine zweite Chance: Sie werden zu köstlichen Aufstrichen verarbeitet – statt sie zu verschwenden.
So entsteht Genuss mit Sinn.

Nebenprodukte sinnvoll nutzen – Okara-Verwertung

Was bei anderen als Nebenprodukt gilt, sehen wir als Chance – besonders wenn es um Okara geht. Okara ist der faser- und eiweißreiche Pressrückstand, der beim schonenden Verarbeiten von Sojabohnen zu Sojadrink entsteht – und die Grundlage vieler weiterer Produkte bildet. In der Slowakei geben wir Okara gezielt weiter – z. B. an Biogasanlagen und landwirtschaftliche Betriebe. So bleiben wertvolle Nährstoffe im Kreislauf – und Abfall wird sinnvoll reduziert.
Okara dish
Sofine Tofu Skewers Chicken Style with a new recipe and 100% plant based

Innovation in der Verpackung – Slowakei

Für uns ist die Verpackung Teil des Produkts – und verdient ebenso viel Sorgfalt. In der Slowakei setzen wir auf eine clevere Kombination aus separater Kunststofffolie und Kartonmanschette. So können beide Materialien besser recycelt werden – ein kleiner Schritt mit großem Effekt.

Transport in der Slowakei – smarte Logistik

Intelligente Logistik kann viel bewegen. In der Slowakei nutzen wir ein Palletten-Pooling-System, das die Lebensdauer von Paletten verlängert, den Materialeinsatz senkt und CO₂-Emissionen beim Rücktransport reduziert.
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IFS Food

Produktsicherheit & Qualität

Unsere Produkte erfüllen höchste Standards – in Geschmack, Sicherheit und Integrität. Unsere Produktionsstandorte arbeiten unter geprüften Bedingungen – mit Zertifizierungen wie:

Diese Systeme schützen Menschen und Produktqualität – vom Feld bis zur Verpackung.

Tofu: Einfache Zutaten. Messbare Wirkung.

Sojabohnen, Wasser und Salz – mehr braucht es nicht, um Tofu herzustellen. Gerade diese Einfachheit macht Tofu besonders: mild im Geschmack, vielseitig einsetzbar und von Natur aus mit einer geringen Umweltbelastung verbunden.

Dass dies so ist, wurde nun auch unabhängig bestätigt. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau Österreich (FiBL Austria) hat eine Lebenszyklusanalyse für unseren Natur- und Räuchertofu sowie für unsere Tofuaufstriche durchgeführt. Die Studie folgte den ISO-Normen 14040 und 14044 (Basisjahr 2024, Systemgrenzen: vom Feld bis zum Werkstor) und wurde an unserem Produktionsstandort in Banská Bystrica durchgeführt.

 
Das Ergebnis:
Unser Tofu (natur) weist einen CO₂-Fußabdruck von 0,9 kg CO₂e pro kg Tofu auf, bzw. 0,6 kg CO₂e pro 100 g Protein.
 
Der entscheidende Hebel:
Sojabohnen verursachen rund ein Drittel der gesamten Emissionen – damit ist die Herkunft der entscheidende Faktor. Durch den Einsatz von Donau Soja zertifizierten Sojabohnen reduzieren wir die Emissionen im Vergleich zu durchschnittlichen europäischen Sojabohnen um rund 30 %¹ und im Vergleich zu nicht zertifizierten, nicht nachhaltigen Quellen um etwa 46 %².

Datenquellen:

  1. Primärdaten für Donau Soja zertifizierte und durchschnittliche europäische Sojabohnen: https://www.donausoja.org/scope3-corporate-carbon-footprint/
  2. Durchschnitt aus vier Publikationen: Ritchie, H., et al. (2022) – Environmental Impacts of Food Production, OurWorldinData.org; Mejia, A., et al. (2018). Greenhouse Gas Emissions Generated by Tofu Production: A Case Study. Journal of Hunger & Environmental Nutrition, 13(1), 131–142. https://doi.org/10.1080/19320248.2017.1315323; Head, M., et al. (2011). Life Cycle Impacts of Protein-rich Foods for Superwijzer. https://cedelft.eu/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/2329_finalreportMHSD_1339077247.pdf; Blonk, H., et al. (2008). Milieueffecten van Nederlandse consumptie van eiwitrijke producten. https://edepot.wur.nl/117665
  3. Werte für tierische Lebensmittel stammen aus der Agribalyse-Datenbank: https://agribalyse.ademe.fr/

Mehr als ein Anfang

Nachhaltigkeit ist für uns ein Weg – kein Zustand. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Wirkung besser zu verstehen, zu verbessern und transparent zu machen.

Viele Initiativen sind bereits auf dem Weg, weitere folgen.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg und unsere Fortschritte zu teilen.

Für Fragen oder gemeinsame Projekte:

Kontakt

Leopold Rittler

Head of Strategic Affairs